Körperfett

Kaum Jemand mag sie, diese fiesen kleinen Fettpölsterchen, die sich zu Röllchen, Rollen und Beulen zusammenfügen. Körperfett übernimmt wichtige Funktionen im Körper wie z.B. die Mithilfe bei der Ein- und Auslagerung von Vitaminen, Schutz der inneren Organe, Energiequelle bei langandauernden Belastungen (z.B. Ausdauersportarten laufen, Rad fahren und schwimmen). Daher sollte sogar eine Untergrenze nicht unterschritten werden.

Laut WHO (World Health Organisation) gelten Frauen im Alter von 20-60 Jahren mit einem Körperfettanteil von 21-34% als gesund und Männer im Alter von 20-60 Jahren mit einem Körperfettanteil von 8-22%. Richtig bedenklich wird es bei unter 9% (Männer unter 6%) bzw. über 35% (Männer über 27%) Körperfettanteil. In diesen Fällen sollte dringend eine Umstellung der Lebensweise mit Ernährung und Bewegung stattfinden.

Ob eine Person über zu viel oder zu wenig Körperfett verfügt, lässt sich mit bloßem Auge nicht immer feststellen. Besonders das Viszeralfett (Organfett) ist nicht ersichtlich. Bei einem Verhältnismäßigem rundem Bauch, kann jedoch ein hoher Anteil Viszeralfett vermutet werden. Das Viszeralfett ist das böse Körperfett, denn es erhöht z.B. das Diabetes Risiko, es zieht das Herz-Kreislaufsystem in Mitleidenschaft und es hat auch Auswirkungen auf den Blutdruck.

MESSMETHODEN VON KÖRPERFETT
Wie es um den Körperfettanteil steht, kann mit Hilfe verschiedener Messmethoden herausgefunden werden. 2 Möglichkeiten sind z.B. die Kalipermetrie oder die Bioelektrischen Impedanz Analyse (BIA). Diese Methoden sind derzeit die häufigsten angewandten. Bei der Kalipermetrie wird, an bis zu 10 verschiedenen Körperstellen, die Dicke der Hautfalten / Speckfalten mit Hilfe von Fettmesszangen bestimmt. Diese Methode ist einfach, kann zu Hause durchgeführt werden und ist preisgünstig. Das Viszeralfett kann mit dieser Methode nicht bestimmt werden, hier geht es rein um Optik / Schönheitsideal. Die BIA ist etwas aufwendiger, da man sie nicht selber durchführen kann (Adressen und Angebote sind im Internet leicht zu finden). Bei dieser Methode werden an Händen und Füßen Elektroden befestigt, wodurch die Messung stattfindet. Die BIA gibt zusätzlich Aufschlüsse über Viszeralfett, Muskelmasse, Zellzustände, etc.

FAZIT
Wenn man feststellt, dass ein Bedarf besteht, dass Körperfett zu erhöhen oder zu verringern, kann man dies durch Bewegung und/oder Ernährung ändern. Ausgebildete Personaltrainer und Ernährungstrainer unterstützen gerne dabei. Eine regelmäßige BIA zeigt kontinuierlich die Fortschritte und motiviert somit sich dauerhaft gesund zu ernähren und Sport zu treiben.