Nahrungsmittel – Entzündungen/Verletzungen vorbeugen und heilen

Vielen Leistungssportlern ist inzwischen bekannt, dass eine hoch basische Ernährung bei Entzündungen und Verletzungen wahre Wunder verrichten kann. Welche Lebensmittel noch zur Prävention verhelfen und die Heilung unterstützen, das verrate ich euch.

 

Hoch basische Ernährung

Zunächst noch einmal zurück zur hoch basischen Ernährung. Was bedeutet dies eigentlich?

Es gibt 2 Lebensmittelgruppen, die sauren Lebensmittel und die basischen Lebensmittel. Zur Gruppe der sauren Lebensmittel gehören Fleisch, Fisch und Getreide. Zur Gruppe der basischen Lebensmittel gehören Obst und Gemüse.

Menschen mit Knorpelproblemen, Muskelproblemen, Sehnenproblemen, Bänderproblemen oder Bindegewebsproblemen wird empfohlen sich einmal pro Woche hoch basisch zu ernähren – also auf saure Lebensmittel gänzlich zu verzichten – und auch basische Mineralien aus der Apotheke zuzuführen. Bei akuten Problemen oder bei Gefahr, dass diese Probleme chronisch werden könnten kann eine 2-wöchige hochbasische Ernährung zur Linderung bis zur Heilung führen – ganz ohne Medikamente und Therapien.

 

Welche Lebensmittel außerdem helfen

Ist man verletzt oder eine Entzündung macht sich gerade im Körper breit, dann sollte man seinem Körper ausreichende Energie für die Rehabilitation zur Verfügung stellen – eine Energiereduzierte Ernährung kann den Heilungsprozess verlangsamen. Im Normalfall dauert eine Entzündung 4 bis 5 Tage an, dies ist zum Beispiel bei Prellungen und Quetschungen der Fall.

Bestimmte Fettsäuren können den Genesungsprozess unterstützen und wiederum andere Fettsäuren können die Verletzung/Entzündung begünstigen. Zu den Entzündungsfördernden Fettsäuren zählen die Fette in industriell verarbeiteten Produkten wie z.B. Wurst, Milchprodukte, Fast-Food, Margarine und auch die Omega-6-Fettsäuren in Sojabohnen, Sonnenblumenöl und Maiskeimöl. Zu den Entzündungshemmenden Fettsäuren zählen z.B. die Fette aus Oliven, Avocados, Mandeln, Walnüssen, dunkler Schokolode, fettem Fisch, Leinsamen und Krillöl.

Also ganz abgesehen davon, dass ein gewisser Fettanteil benötigt wird um fettlösliche Vitamine in unseren Organismus aufzunehmen, ist es für einen Sportler gleich doppelt wichtig gewisse Fette zu sich zu nehmen. Der Fettanteil einer Sportlernahrung sollte nie unter 15% des Gesamtenergiebedarf betragen.

 

Zur Ernährungsberatung

 

Quellen:

Fachberater für Sporternährung, Academy of Sports, 2017

Ernährungstrainer, Deutsche Trainer Akademie, 2016