Warum Kalorien zählen nicht zwingend schlank macht

Viele nehmen durch Kalorien zählen zunächst erfolgreich ab bis plötzlich das Gewicht stagniert und ein kleiner Bauch einfach nicht verschwinden mag. Woran das liegen kann, ist einfach erklärt:

Wer beim Kalorienzählen nicht auf die Zusammensetzung der Makronährstoffe Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette achtet nimmt häufig zu viele Kohlenhydrate zu sich. Kohlenhydrate sind prinzipiell nichts Schlechtes, jedoch kann der Körper sie selber aus Fettreserven herstellen und was noch viel wichtiger ist: die Speicherkapazität von Kohlenhydraten ist in unserem Körper begrenzt. Wir verfügen über einen Kohlenhydratspeicher in unserer Muskulatur von ca. 300-400g und in unserer Leber von ca. 150-200g. Wenn dieser Speicher voll ist beginnt der Organismus die zugeführten Kohlenhydrate in Fett umzuwandeln und sie uns in den Fettspeichern unter der Haut und um die Organe herum einzulagern. Leider können zu viel zugeführte Kohlenhydrate nicht einfach ausgeschieden werden.

Der Körper benötigt Kohlenhydrate – welche er, wie oben bereits erwähnt, selbst aus Fettreserven herstellen kann – vorrangig für das zentrale Nervensystem und das Gehirn. Zusätzlich können wir Kohlenhydrate durch Bewegung / Sport verbrauchen. Wer sich wenig bewegt und täglich zu Kohlenhydratreichen Lebensmittel wie z.B. Brot, Pasta und Reis greift, läuft schnell Gefahr seine Kohlenhydrate stetig gefüllt zu haben und immer mehr von innen heraus zu verfetten. Besonders viele Kohlenhydrate kann man in hoch intensiven Sporteinheiten wie z.B. Tempolauftraining und Tabata Einheiten im hohen Pulsbereich verbrauchen.

Quellen: Ausbildung zur Ernährungstrainerin an der Deutschen Trainer Akademie, 2016

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